Inventurdifferenzen im Einzelhandel in 2015 auf 4 Mrd. Euro gestiegen

Ladendiebstähle mit einem Anteil von rund 55 Prozent weiterhin Hauptursache Investition in Videoüberwachung hat höchste Priorität

Vier Milliarden Euro Schaden sind dem Einzelhandel laut einer Studie des EHI in 2015 entstanden. Die Handelsexperten schätzen, dass auf Ladendiebstähle durch Kunden rund 2,24 Mrd. Euro zurückzuführen sind. Laut Studie des EHI macht den Händlern vor allem der organisierte Ladendiebstahl bzw. Bandendiebstahl zu schaffen. Allein durch diese Delikte entstand in 2015 ein Anstieg von 100 Millionen Euro.

Setzte der Handel bisher den Schwerpunkt auf Mitarbeitertrainings zur Vermeidung von Diebstahl, zeigt sich in der aktuellen Befragung ein anderes Bild: Die offene, also für den Kunden sichtbare, Kameraüberwachung wird von einem Drittel der befragten Händler inzwischen ganz klar als oberste Priorität bewertet. 

Für durch eigene Mitarbeiter verursachte Schäden werden knapp  810 Mio. veranschlagt, Lieferanten sowie Servicekräften verursachten Schäden durch Warenverluste in Höhe von rund  340 Mio. Euro. Die restlichen 640 Mio. Euro entfallen auf organisatorische Mängel. 

2015 sind die angezeigten Ladendiebstähle laut polizeilicher Kriminalstatistik wieder deutlich um 7,1 Prozent angestiegen auf insgesamt 391.401 Fälle. Vor allem schwere Ladendiebstähle hat in den letzten Jahren drastisch zugenommen. Berücksichtigt man die hohe Dunkelziffer mit gut 98 Prozent, bleiben nach Expertenschätzung zudem jährlich mehr als 26 Mio. Ladendiebstähle im Wert von je rund 86 Euro unentdeckt. 

Die durchschnittlichen Inventurdifferenzen betragen rund 1 Prozent vom Umsatz, hinzu kommen hohe Investitionskosten in Personal und Technik um noch größeren Schaden zu vermeiden.

Unser Spar-Tipp: Einbruchschutz mit Krediten oder Zuschüssen der KfW finanzieren!

Für die Umsetzung einzelner Sicherheitsmaßnahmen an bestehenden Wohngebäuden können Sie die Förderprodukte der KfW nutzen. Wer Maßnahmen zum Einbruchschutz an einem Wohngebäude oder einer Eigentumswohnung durchführen lässt, erhält je nach Höhe der Investitionskosten Zuschüsse von 200 Euro bis max. 1.500 Euro. Der Mindestinvestitionsbetrag liegt bei 2.000 Euro. Bei allen Maßnahmen sind sowohl Materialkosten als auch Handwerkerleistungen förderfähig.

Voraussetzungen für die Förderung: Antragstellung über das Online-Formular der KfW (kfw.de) vor Vorhabensbeginn und Durchführung der Maßnahmen durch ein Fachunternehmen.

Gerne stehen wir Ihnen für Fragen rund um das Thema „Förderung durch die KfW“ zur Verfügung.

Erneut Zunahme der Fallzahlen im Wohnungseinbruchdiebstahl

Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist bundesweit 2015 weiter gestiegen. Aus der polizeilichen Kriminalstatistik, die am Montag in Berlin vorgestellt wurde, geht ein Anstieg von 9,9 Prozent gegenüber 2014 auf 167.136 Fällen hervor.

Am häufigsten eingebrochen wurde im vergangenen Jahr in Bremen (535 Fälle pro 100.000 Einwohner), Hamburg (511) und Nordrhein-Westfalen (354). Die Bundesländer mit den niedrigsten Einbruchsquoten sind Bayern (59 Fälle pro 100.000 Einwohner), Thüringen (69) und Mecklenburg-Vorpommern (95).

Besonders beliebte Großstädte der Einbracher Dortmund (578 Fälle pro 100.000 Einwohner), Gelsenkirchen (564) und Essen (528). Vergleichsweise selten wurde dagegen in Rostock (76 Fälle pro 100.000 Einwohner), München (78) und Augsburg (81) eingebrochen.

Laut Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) würden die Einbrüche vor allem von reisenden Tätergruppen aus Süd- und Südosteuropa verübt. Zur Bekämpfung dieser Straftaten setzt das Innenministerium neben gesetzlichen und polizeilichen Maßnahmen auf Prävention.

Darunter fällt auch die finanzielle Förderung von Maßnahmen zum Einbruchschutz durch die KfW. 

Securitas übernimmt Draht+Schutz Sicherheisttechnik

Berlin - Securitas hat die auf elektronische Sicherheitstechnik spezialisierte Draht+Schutz Unternehmensgruppe akquiriert. Zur Draht+Schutz Unternehmensgruppe gehört auch die Scharpf Sicherheitstechnik in Dreieich. Die Draht+Schutz mit Sitz in Celle ist einer der führenden Anbieter in Deutschland für professionelle Lösungen im Bereich Sicherheitstechnik. Die Gesellschaft bietet das gesamte Spektrum von Beratung, Installation und After-Sales Betreuung von Einbruchmelde-, Brandmelde- und Videoüberwachungsanlagen, sowie Zutritts- und Perimeterschutz-Systemen.

Die Draht+Schutz ist im gesamten Bundesgebiet mit Niederlassungen und Servicestützpunkten vertreten und konzentriert sich im operativen Geschäft vorwiegend  auf überregional tätige Kunden, für die es wichtig ist, dass ihrer Standorte aus einer Hand betreut werden. Dabei hat Draht+Schutz einen starken Fokus auf Einzelhandelsfilialisten und Tankstellen, für die standardisierte Sicherheitslösungen und ein hoher Grad von Prozess-Automation angeboten werden. Draht+Schutz hat 159 Mitarbeiter und 2015 einen Jahresumsatz von rund 19 Millionen Euro erzielt.

Securitas ist – gemessen an Umsatz und Mitarbeiterzahl – das größte Unternehmen in der deutschen Sicherheitswirtschaft und gehört zum Konzern der schwedischen Securitas AB mit Sitz und Börsennotiz in Stockholm. „In den vergangenen Jahren haben wir uns darauf konzentriert, unsere technologische Expertise zu stärken. Dabei sind wir gut vorangekommen und sind inzwischen das führende Unternehmen für Sicherheitslösungen in Deutschland. Mit der Akquisition von Draht+Schutz Sicherheitstechnik werden wir in der Lage sein, unsere Entwicklung in Deutschland weiter zu beschleunigen“, sagte Alf Göransson, CEO der Securitas AB, zu der jüngsten Übernahme. „Wir blicken auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2015 in Deutschland zurück. Nun wird uns das Know-how von Draht+Schutz helfen, unser Lösungsgeschäft, die effiziente Kombination von Mensch und Technik, weiter voranzutreiben. So können wir das Sicherheitsniveau unserer Kunden merklich erhöhen“, fügte Jens Müller, COO Securitas Deutschland hinzu. „Wir freuen uns, Teil des erfolgreichen Securitas Konzerns zu werden und unseren Kunden künftig ein erweitertes Spektrum an ganzheitlichen Sicherheitslösungen anbieten zu können“, ergänzte der Geschäftsführer von Draht+Schutz, Ralf Becker, der auch weiterhin das Unternehmen leiten wird.

Die Übernahme von Draht+Schutz bedarf noch kartellrechtlicher Genehmigung. Der Abschluss (Closing) der Akquisition wird im Verlauf des zweiten Quartals 2016 erwartet, danach soll die Gesellschaft in der Securitas Gruppe konsolidiert werden.  

 

Pressekontakt:
Draht+Schutz Unternehmensgruppe
Nicoline Ehrhardt
Tel.: 05141-88 90 123
E-Mail: nicoline.ehrhardt@draht-schutz.de

Hochsaison für Einbrecher - Tipps für den Schutz vor Einbruch während Ihres Urlaubs

Die schönste Zeit des Jahres geht für viele Urlaubsrückkehrer abrupt zu Ende: Ein Wohnungs- oder Hauseinbruch katapultiert die Bewohner schlagartig zurück in die Realität. Neben den materiellen, drohen auch psychische Schäden - laut einer Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen zieht jeder fünfte Betroffene nach einem Einbruch um, um sich im neuen Zuhause endlich wieder sicher zu fühlen.

Die aktuelle Polizeiliche Kriminalstatistik verzeichnet für 2013 bundesweit fast 150.000 Einbrüche, Tendenz steigend.Daher sollte man vor Antritt des Urlaubs die Sicherheit seiner Immobilie vom Fachmann überprüfen lassen. 

Tipps, wie Sie Ihre Immobilie vor Einbrechern schützen können, haben wir Ihnen unter folgendem Link zusammengestellt:

Sicheres Wohnen

Weitere Informationen finden Sie auch in diesem Artikel der Tageszeitung Die Welt

3,9 Milliarden Schaden für den Handel - Inventurdifferenzen bleiben auf hohem Niveau

Auch in 2013 sind dem  Handel wieder Inventurdifferenzen  in Milliardenhöhe entstanden - trotz erhöhter Investitionen in Präventiv- und Sicherheitsmaßnahmen. Die vom EHI Retail Institute durchgeführte Studie ergab Inventurdifferenzen i. H. v. 3,9 Milliarden Euro. 

Nach Einschätzung der Experten entfallen davon 2,1 Milliarden Euro auf Ladendiebstähle durch Kunden – dies entspricht statistisch gesehen einem Betrag von 26 Euro pro Bundebürger und Jahr.

900 Millionen Euro Verlust entstehen durch von Mitarbeitern begangene Delikte; Lieferanten und Servicekräften werden rund 300 Millionen Euro zugerechnet. Aber auch organisatorische Mängel in den Unternehmen verursachen hohe Schäden – die Experten gehen von 600 Millionen Euro aus.

Baumärkte, Drogeriemärkte und ein Teil des Bekleidungshandels sind überdurchschnittlich von Inventurdifferenzen betroffen. Klaurenner sind nach wie vor kleine, teure Waren wie Parfüm und Kosmetik, Rasierklingen, Spirituosen und  Tabakwaren. Speichermedien, Konsolenspiele, Smartphones und LED-Leuchtmittel gehören zu den Spitzenreitern im Elektronikhandel. Im Bekleidungshandel wird vor allem hochwertige Markenkleidung gestohlen, aber auch Accessoires wie Brillen, Tücher und  Modeschmuck sind bei Dieben beliebt.

Zwar gingen die angezeigten Ladendiebstähle in 2013 erneut etwas zurück, jedoch erhöht sich die Zahl der schweren Ladendiebstähle seit einigen Jahren. Der Handel geht für die kommenden Jahre von zunehmender Kriminalität aus und will auch zukünftig in weitere organisatorische, technische und personelle Maßnahmen zur Eindämmung des Ladendiebstahls investieren.

06/06/14

Zahl der Wohnungseinbrüche erreicht Höchststand der letzten 15 Jahre - Bundesinnenminister De Maizière sagt Einbrechern den Kampf an

Der Wohnungseinbruchsdiebstahl liegt auf Rekordniveau, fast 150.000 Fälle verzeichnet die jetzt von Bundesinnenminister de Maiziere vorgestellte Polizeiliche Kriminalstatistik.

Mit einem erneuten Plus gegenüber dem Vorjahr verzeichnen die Wohnungseinbrüche eine Zunahme von rund einem Drittel binnen fünf Jahren. Seit 15 Jahren gab es in Deutschland nicht mehr so viele Einbrüche - und über 80 Prozent der Diebe bleiben unerkannt, wohl auch deshalb werden sie immer dreister bei der Tatausführung.

Alarmierende Zahlen, auch für Bundesinnenminister De Maiziere, der dringenden Handlungsbedarf sieht: „Das wird ein großer Schwerpunkt der Arbeit der nächsten vier Jahre sein. Wir müssen die Einbruchskriminalität entschlossen bekämpfen.“ 

Laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) entstand durch Wohnungseinbrüche in 2013 ein Gesamtschaden von 480 Millionen Euro, 20 Millionen Euro mehr als 2012. Häufigste Beute sind Bargeld, Schmuck, Mobiltelefone und Unterhaltungselektronik. 

In etwa 43 Prozent der Fälle findet der Einbruch während des Tages statt. Die Einbrecher nutzen dabei häufig die Zeiten aus, in denen die Bewohner im Urlaub oder bei der Arbeit sind.

Der starke Zuwachs wird vor allem auf international agierende Einbrecherbanden zurückgeführt, die bislang schwer zu fassen sind. Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Nordrhein-Westfalens Ressortchef Ralf Jäger, sprach von einem neuen Einbrechertyp, der die Ermittler vor erhebliche Herausforderungen stelle.

Hochsaison für Einbrecher - Hessen gehört zu den am meisten gefährdetsten Regionen

Hessen gehört neben Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Berlin zu den am meisten durch Einbruch gefährdeten Bundesländern. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuell vom Bundeskriminalamt herausgegebene "Lagedarstellung Wohnungseinbruchdiebstahl 2012".
Einwohner von Großstädten und städtischen Gebieten wie dem Rhein-Main Gebiet sind dabei besonders gefährdet, hier schlagen gehäuft sogenannten reisende Einbrechergruppen aus Osteuropa zu. Die Täter kommen meist werktags und bevorzugen die frühen Abendstunden von 17 bis 21 Uhr.

Eine detaillierte Übersicht mit aktuellen Fallzahlen und Aufklärungsquoten nach Bundesländern finden Sie in diesem Zeitungsartikel aus Die Welt Online. 

Reif für die Insel - Neue Niederlassung auf Mallorca

Seit dem 1. November 2013 ist die Scharpf Sicherheitstechnik auch auf  der spanischen Insel Mallorca vertreten.

Die Marke Scharpf genießt bei Privatkunden bereits seit Jahrzehnten hohe Bekanntheit und Vertrauen. Unter www.sicherheit.es finden nun auch mallorquinische Kunden erste Informationen rund ums Thema Sicherheit.

Einen ersten öffentlichen Auftritt hat Scharpf Mallorca bereits absolviert : Ende Oktober präsentierten wir uns auf der Mallorca Hausmesse in Palma mit einem eigenen Stand. Das Interesse der Messebesucher war groß und es sind bereits erste Angebote erstellt worden. Ein gelungener Start!

Schlechte Ergebnisse für Alarmanlagen zum Selbsteinbau – Stiftung Warentest bescheinigt überwiegend nur ein „mangelhaft“

Die aktuelle Kriminalitätsstatistik ist besorgniserregend: Innerhalb von 5 Jahren ist die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland um 33 Prozent angestiegen.

Verbraucher vertrauen daher vermehrt auf Alarmanlagen zum Schutz vor Einbrüchen. Gute Funktionalität und einfache Bedienung sind gefragt, im Idealfall zum günstigsten Preis.Wer sparen will und daher auf eine Alarmanlage aus dem Baumarkt zurückgreift, ist jedoch zumeist schlecht beraten.

Die Stiftung Warentest testete im Heft 6/2013 fünf Alarmanlagen-Sets zum Selbsteinbau, das Ergebnis ist ernüchternd: Die Anlagen wiesen schwere Sicherheitsmängel auf und/oder die Bedienung war zu kompliziert um wirksamen Schutz zu gewährleisten. Hinzu kommt eine hohe Falschalarmqoute der Einbausets, die für Aufregung bei Hausbesitzern und Nachbarn sorgt und kostenpflichtige Einsätze der Polizei verursacht.

Nur eine der getesteten Anlagen erhielt die Note "befriedigend" (3,5), bei einem Produkt reichte es noch für ein "ausreichend", drei weitere Anlagen wurden mit "mangelhaft" bewertet. So empfiehlt die Stiftung Warentest auch auf billige Alarmanlagen Einbausets zu verzichten und rät stattdessen zu hochwertiger mechanischer Sicherheitstechnik wie Tür- und Fenstersicherungen oder einer von einem Fachbetrieb geplanten und errichteten Alarmanlage.

Sehen Sie hier einen Beitrag zum Test im ZDF Morgenmagazin

Kompletter Artikel zum Test der Stiftung Warentest

ProGuardNG - Die neueste Generation der Videoüberwachung

Das Hybrid-Videomanagementsystem ProGuardNG ermöglicht den Aufbau eines leistungsstarken Videonetzwerks. Ganz auf die Ansprüche der Kunden abgestimmt und bei Bedarf jederzeit erweiterbar, verwaltet ProGuardNG von 4 bis zu 80 Kameras, aufteilbar in HD-SDI-, IP- und Analogkameras.

Die Bedienoberfläche des neuen ProGuardNG zeichnet sich durch eine hohe Benutzerfreundlichkeit aus und bietet höchste Funktionalität bei einfachster inuitiver Bedienung. Und trotz einfacher Administration meistert der ProGuardNG mit seinen zahlreichen Funktionen auch anspruchsvollste Überwachungsaufgaben.

Übersicht Rauchmelderpflicht nach Bundesländern

Bayern
Inkrafttreten:
 1. Januar 2013
Gilt für folgende Gebäude: In Neu-, Um- und Bestandsbauten
Gilt für folgende Räume: Für Schlaf- und Kinderzimmer sowie Flure, die als Rettungsweg dienen
Nachrüstpflicht: Nachrüstpflicht in vorhandenen Wohnungen bis 31. Dezember 2017, für Neubauten sofort

Baden-Württemberg
Bisher keine gesetzlichen Regelungen

Berlin
Bisher keine gesetzlichen Regelungen

Brandenburg
Bisher keine gesetzlichen Regelungen

Bremen
Inkrafttreten:
 2010
Gilt für folgende Gebäude: In Neu-, Um- und Bestandsbauten
Gilt für folgende Räume: Für Schlaf- und Kinderzimmer sowie Flure, die als Rettungsweg dienen
Nachrüstpflicht: Nachrüstpflicht in vorhandenen Wohnungen bis 31. Dezember 2015

Hamburg
Inkrafttreten:
 2006
Gilt für folgende Gebäude: In Neu-, Um- und Bestandsbauten
Gilt für folgende Räume: Für Schlaf- und Kinderzimmer sowie Flure, die als Rettungsweg dienen
Nachrüstpflicht: Nachrüstpflicht in vorhandenen Wohnungen bis 31. Dezember 2010

Hessen
Inkrafttreten: 
2005 (Änderung 2011)
Gilt für folgende Gebäude: In Neu-, Um- und Bestandsbauten
Gilt für folgende Räume: Für Schlaf- und Kinderzimmer sowie Flure, die als Rettungsweg dienen
Nachrüstpflicht: Nachrüstpflicht in vorhandenen Wohnungen bis 31. Dezember 2014

Mecklenburg-Vorpommern
Inkrafttreten:
 2006
Gilt für folgende Gebäude: In Neu-, Um- und Bestandsbauten
Gilt für folgende Räume: Für Schlaf- und Kinderzimmer sowie Flure, die als Rettungsweg dienen
Nachrüstpflicht: Nachrüstpflicht in vorhandenen Wohnungen bis 31. Dezember 2009

Niedersachsen
Inkrafttreten: 
2012
Gilt für folgende Gebäude: In Neu-, Um- und Bestandsbauten
Gilt für folgende Räume: Für Schlaf- und Kinderzimmer sowie Flure, die als Rettungsweg dienen
Nachrüstpflicht: Nachrüstpflicht für bereits errichtete oder genehmigte Wohnungen bis 31. Dezember 2015

Nordhein-Westfalen
Inkrafttreten:
 1. April 2013
Gilt für folgende Räume: Für Schlaf- und Kinderzimmer sowie Flure, die als Rettungsweg dienen
Nachrüstpflicht: Für Altbauten Nachrüstpflicht bis 31. Dezember 2016, für Neubauten sofort

Rheinland-Pfalz
Inkrafttreten: 
2003
Gilt für folgende Gebäude: In Neu-, Um- und Bestandsbauten
Gilt für folgende Räume: Für Schlaf- und Kinderzimmer sowie Flure, die als Rettungsweg dienen
Nachrüstpflicht: Nachrüstpflicht in vorhandenen Wohnungen bis Juli 2012

Saarland
Inkrafttreten: 
2004
Gilt für folgende Gebäude: In Neu- und Umbauten
Gilt für folgende Räume: Für Schlaf- und Kinderzimmer sowie Flure, die als Rettungsweg dienen
Nachrüstpflicht: Keine feste Nachrüstpflicht

Sachsen
Bisher keine gesetzlichen Regelungen

Sachsen-Anhalt
Inkrafttreten: 
2009
Gilt für folgende Gebäude: In Neu-, Um- und Bestandsbauten
Gilt für folgende Räume: Für Schlaf- und Kinderzimmer sowie Flure, die als Rettungsweg dienen
Nachrüstpflicht: Nachrüstpflicht in vorhandenen Wohnungen bis 31. Dezember 2015

Schleswig-Holstein
Inkrafttreten: 
2005 (Änderung 2008)
Gilt für folgende Gebäude: In Neu-, Um- und Bestandsbauten
Gilt für folgende Räume: Für Schlaf- und Kinderzimmer sowie Flure, die als Rettungsweg dienen
Nachrüstpflicht: Nachrüstpflicht in vorhandenen Wohnungen bis 31. Dezember 2010

Thüringen
Inkrafttreten: 
2008
Gilt für folgende Gebäude: In Neu- und Umbauten
Gilt für folgende Räume: Für Schlaf- und Kinderzimmer sowie Flure, die als Rettungsweg dienen
Nachrüstpflicht: Keine feste Nachrüstpflicht

Kriminalstatistik 2012: Starker Anstieg der Wohnungseinbrüche - Aufklärungsrate weiterhin gering

Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland ist stark angestiegen: Die Polizeiliche Kriminalstatistik verzeichnet für 2012 einen Anstieg von knapp 9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das entspricht einer Deliktzahl von 144.000 Taten, durch die den Versicherungen Schäden in Höhe von insgesamt 600 Millionen Euro entstanden. Zu dem ist die Aufklärungsrate mit knapp 16 Prozent bei diesen Delikten extrem niedrig. Bundesinnenminister Friedrich wies im Rahmen der Vorstellung der neuen Kriminalstatistik auch darauf hin, dass die Einbruchsdiebstähle oft schwerwiegende Auswirkungen für die Psyche der Betroffenen hätten. Die Opfer empfänden die Einbrüche oft als Eingriff in ihre Intimsphäre und bekämen Angstzustände.

Gerne berät Sie unser Team, wie Sie sich und Ihr Eigentum vor Wohnungseinbrüchen wirksam schützen können.

Kriminalstatistik: Wohnungseinbrüche um 9,3 % angestiegen

Im vergangenen Jahr wurden so viele Wohnungseinbrüchen wie seit zehn Jahren nicht mehr verübt: Die Zahl der Einbruchsdiebstähle stieg der kürzlich veröffentlichten Kriminalstatistik 2011 zufolge um 9,3 Prozent auf 132.595.

Damit ereignete sich bundesweit alle vier Minuten ein Einbruch. Dem gegenüber steht eine Aufklärungsquote von gerade mal 16,2 %. 
Die durchschnittliche Schadenshöhe je Einbruch stieg auf 3.050 Euro – bedingt durch teureres Diebesgut wie Notebook, Handy & Co. Dementsprechend verzeichnen auch die Hausratversicherer einen Anstieg der Auszahlungssumme um 23 Prozent im Vergleich zu 2010.

Sicherheit gehört zu den wichtigsten Gütern unserer modernen Gesellschaft. Die eigene Wohnung, das eigene Haus sind hochsensible Lebensbereiche eines Jeden. Die Privatsphäre soll unantastbar sein - durch Einbruch wird diese Sphäre jedoch empfindlich verletzt. Nicht in Zahlen messbar sind die oft gravierenden psychischen Folgen unter denen Einbruchsopfer noch lange nach der Tat leiden.

Gehen Sie also kein unnötiges Risiko ein und schützen Sie sich und Ihr Eigentum vor Einbrechern. Wir helfen Ihnen, diese Gefahren abzuwenden. Ob Schließanlage, Videoüberwachung, Alarmanlage oder die Sicherung Ihres Grundstücks – mit von Draht+Schutz geplanter und installierter Sicherheitstechnik treffen Sie die richtige Entscheidung für Ihre persönliche Sicherheit.

Lesen Sie zum Thema auch einen aktuellen Artikel im Magazin Focus

 

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Kontakt

Unser Team in Dreieich / Frankfurt steht Ihnen gerne für alle Fragen rund um Ihre persönliche Sicherheit persönlich zur Verfügung. Scharpf - Ihr Partner für Sicherheitstechnik im Rhein-Main-Gebiet.