Häufig gestellte Fragen

FAQ: der Firma Scharpf


Übersicht

  1. Fragen zu Alarmanlagen
  2. Fragen zu Funkalarmanlagen
  3. Fragen zur Videoüberwachung
  4. Allgemeine Fragen zur Firma Scharpf

 

1. Fragen zu Alarmanlagen

 

2. Fragen zu Funkalarmanlagen

 

3. Fragen zur Videoüberwachung

 

4. Allgemeine Fragen zur Firma Scharpf

Fragen zu Alarmsystemen allgemein

Warum wird es immer wichtiger, sich mit einer Alarmanlage zu schützen?

Alle 2 - 3 Minuten wird in ein Haus oder eine Wohnung eingebrochen. Vor allem die Gewaltbereitschaft vieler Täter steigt. Es zeigt sich aber, dass sich Prävention gerade durch Einbruchmeldeanlagen auszahlt: es ist eine bekannte Tatsache, dass Alarmanlagen die meisten Täter abschrecken.

Je mehr Alarmsysteme installiert werden, desto gefährdeter sind Häuser, die noch nicht gesichert sind. Denn auf diese weichen die Täter naturgemäß aus – bei Einbrüchen geht es darum, schnell, unauffällig und ohne Risiko Beute zu machen, kurz: um den Weg des geringsten Widerstandes.

Wie funktioniert eigentlich eine Alarmanlage/Einbruchmeldeanlage?

Was landläufig als Alarmanlage bekannt ist, wird von Fachleuten als „Einbruchmeldeanlage“ bezeichnet. Das gibt ihre Funktion anschaulich wieder: eine solche Anlage kann Einbrüche nicht verhindern, sondern „nur“ auf sie aufmerksam machen. Aber sehr oft genügt genau das, um Ganoven zu verjagen. Internationale Statistiken zeigen, dass gut zwei Drittel aller Einstiegsversuche beendet werden, wenn ein Alarm ausgelöst wird.

Grundsätzlich besteht eine Einbruchmeldeanlage aus drei Komponenten:

1. einem oder mehreren Sensoren, die ungebetene Gäste erkennen,

2. dem eigentlichen Herz der Anlage: der Alarmzentrale, die die Signale der Sensoren verarbeitet und den Alarm auslöst, und

3. einem oder mehreren Geräten, die den Einbruchsversuch publik machen.

Im einfachsten Fall besteht eine Alarmanlage also aus drei Geräten: einem Bewegungsmelder, der Zentrale mit einem Ein-/Aus-Schaltgerät (entweder ein Handfunksender oder eine Schlüssel-Schaltschloss) und einer Blitzlicht-/Sirene-Einheit, die von der Zentrale ausgelöst wird. Tatsächlich bietet eine so einfache Anlage oft schon einen guten Schutz für Einsteiger.

Diese Grundausstattung kann nun schrittweise erweitert werden. Je nach Bedarf umfasst eine voll ausgebaute Einbruchmeldeanlage eine Freilandsicherung, die Außenhautsicherung und Raumfallen zur Sicherung der Innenräume.

Eine sehr empfehlenswerte Ergänzung ist in jedem Fall ein Notrufgerät, das den Alarm automatisch per Telefon an eine Notrufzentrale weiterleitet.

Bei besonders gefährdeten Objekten schließlich wäre noch die Installation einer Videoüberwachungsanlage in Erwägung zu ziehen.

Was ist eine Freilandsicherung?

Eine Freilandsicherung spricht an, wenn sich ein Täter dem Haus nähert; sie wird durch spezielle Bewegungsmelder und/oder Lichtschranken o.ä. ausgelöst.

Bei einer Freilandsicherung lassen sich Fehlalarme durch Tiere, fallende Blätter oder auch nur den Briefträger niemals ganz ausschließen. Deshalb sollte z. B. Bewegungsmelder in der Regel nur eine Beleuchtung mit hellen Scheinwerfern einschalten. Häufig genügt schon das, um potentielle Einbrecher zu vertreiben – denn die stehen gar nicht gerne im Rampenlicht. Umso angenehmer ist es andererseits für die Hausbewohner, im Hellen zu stehen, wenn sie abends nach Hause kommen.

Für eine effektive Freilandsicherung von besonders sensiblen Objekten empfiehlt sich die Kombination mit einer Videoüberwachung oder der Einsatz von Wachleuten zur Verifizierung von Alarmmeldungen.

Was ist eine Außenhautsicherung?

Unter „Außenhautsicherung“ versteht man die Absicherung aller Fenster und Türen. Dies geschieht mit Glasbruchsensoren, die auf die einzigartigen Frequenzen ansprechen, die beim Splittern von Glas entstehen, und durch Magnet-Öffnungskontakte. Der Täter löst also Alarm aus, noch bevor er das Haus oder die Wohnung betreten hat.

Damit diese Sicherung wirklich zuverlässig funktioniert, sollten möglichst alle zugänglichen Fenster und Türen gesichert werden. Hier zeigen sich besonders deutlich die Vorteile einer Funkalarmanlage: man kann sich den Aufwand leicht vorstellen, den eine Verkabelung all der notwendigen Sensoren mit einer konventionellen Alarmanlage mit sich bringen würde...!

Was ist eine Raumfallensicherung?

Mit Hilfe von „Raumfallen“, also strategisch angebrachten Bewegungsmeldern, werden die Innenräume von Häusern oder Wohnungen geschützt. Diese sogenannte „flächendeckende Volumensicherung“ bietet ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Denn oft genügt schon eine einzige, zentral plazierte Raumfalle – z.B. im Flur – um einen Einbruchsversuch schnell scheitern zu lassen. Je nach den örtlichen Gegebenheiten können weitere Raumfallen an besonders gefährdeten Stellen – etwa im Wohn- oder Arbeitszimmer als dem eigentlichen Ziel des Einbruchs – den Schutz weiter erhöhen.

Wie funktioniert ein Bewegungsmelder?

Ein Bewegungsmelder reagiert auf die Wärmeenergie, die jeder Mensch ausstrahlt. Diese sogenannten Infrarot-Wellen werden von einem Sensor registriert – ohne dass dieser selber Strahlung abgibt. Deshalb spricht man von einem „Passiv-Infrarot-Sensor“.

Das Gesichtsfeld eines Scharpf-Bewegungsmelders ist mit einem Facettenspiegel in mehrere Zonen eingeteilt. Nur wenn ein Mensch mindestens zwei dieser Zonen durchschreitet, löst der Sensor Alarm aus. Damit werden 99% aller Fehlalarm-Probleme vermieden, wie sie von manchen Anlagen bekannt sind.

Können Haustiere Fehlalarme verursachen?

Auch Haustiere strahlen wie jedes Lebewesen Infrarot-Wellen ab. Der Erfassungsbereich der Bewegungsmelder, die die Firma Scharpf anbietet, kann aber mit besonderen „Tier-Linsen“ so eingestellt werden, dass Haustiere frei herumlaufen können.

Kann man sich auch im Haus aufhalten, wenn die Anlage eingeschaltet ist?

Ja – Scharpf-Funkalarmzentralen verfügen über mehrere Kanäle, mit denen der überwachte Bereich in mehrere Zonen aufgeteilt wird. Jede dieser Zonen kann unabhängig scharf oder unscharf geschaltet werden.

An langen, dunklen Winterabenden z.B. trägt es sehr zur Beruhigung bei, wenn beim Fernsehschauen im Wohnzimmer die Außenhaut-Überwachung eingeschaltet ist. Wenn die Familie sich dann in die Schlafzimmer im oberen Stock zurückzieht, werden auch die Bewegungsmelder im Erdgeschoss aktiviert. Sicherheit und Bequemlichkeit sind dabei garantiert: die einzelnen Zonen können mit Hilfe des Funksenders sogar direkt vom Bett aus scharf und unscharf geschaltet werden.

Warum sowohl Sirene als auch Notrufgerät – reicht nicht eins von beiden?

Einbrecher sind bei ihrer Arbeit darauf angewiesen, im Verborgenen zu arbeiten. Dieser Vorteil ist natürlich dahin, wenn eine laute Sirene losheult und eine Blitzlampe auf den Ort des Geschehens aufmerksam macht. In den allermeisten Fällen ist in diesem Moment der Einbruchsversuch beendet: die Täter wenden sich einfacheren Zielen zu.

Aber natürlich gibt es hartgesottene Verbrecher, die sich von einer Sirene nicht abschrecken lassen. Und selbst wenn sie die Flucht ergreifen, haben sie vorher vielleicht schon eine Scheibe eingeschlagen oder eine Tür aufgebrochen. Es ist also immer zu empfehlen, dass jemand auf dem schnellsten Weg nach dem Rechten sieht. Wird die Notrufzentrale mit einem Telefon-Notrufgerät automatisch benachrichtigt, kann der Wachdienst sofort alle notwendigen Maßnahmen einleiten.

Und nicht zuletzt gibt es auch den seltenen aber umso schrecklicheren Fall, dass Einbrecher ins Haus gelangen, während die Bewohner zuhause sind. In diesem Fall genügt ein Druck auf die „Überfall-Taste“, und der Wachdienst weiß sofort, dass höchste Gefahr im Verzug ist.

Was passiert, wenn ein Täter eine Tür oder ein Fenster aufbricht?

Jeder Versuch, eine Tür oder ein Fenster aufzubrechen, löst Alarm aus – entweder durch einen Glasbruchsensor oder einen Magnet-Öffnungskontakt. Die Funk-Alarmzentrale schaltet daraufhin sofort die Alarmbeleuchtung und die Alarm-Blitzleuchte ein, Sirenen heulen und das automatische Telefon-Notrufgerät meldet den Einbruch an die rund um die Uhr besetzte Notrufzentrale. Je nach vorheriger Absprache verständigt die Zentrale Personen ihres Vertrauens und die Polizei. In kürzester Zeit sind die Funkstreifen eines Wachunternehmens und die Polizei am Tatort. Schließlich wird dafür gesorgt, dass alle Fenster und Türen Ihres Anwesens wieder verschlossen und gesichert sind – auch wenn Sie im Ausland auf Reisen sind.

Wie funktioniert die Notrufzentrale?

Ist in einem Alarmsystem ein Telefon-Notrufgerät installiert, wird bei jedem Alarm automatisch die Notrufzentrale benachrichtigt. Diese Zentrale ist rund um die Uhr mit erfahrenen Mitarbeitern besetzt, so dass ein gesichertes Objekt niemals ohne persönlichen Schutz ist.

Der Wachdienst der Notrufzentrale kann zwischen verschiedenen Alarmarten unterscheiden. Unsere Mitarbeiter erkennen also, ob eine Meldung etwa durch Einbruch-, Überfall-, Gas-, Feuer-, Sabotagealarm, Störung, Stromausfall oder einen medizinischen Hilferuf ausgelöst wurde. Je nach individueller Absprache, verständigen sie daraufhin Personen Ihres Vertrauens, die Polizei, einen Wachdienst, einen Arzt oder die Feuerwehr.

Ein täglicher automatischer „Routineruf“ bestätigt der Zentrale, dass Ihr System funktioniert. Bleibt dieser Routineruf aus, werden unsere Mitarbeiter je nach dem mit Ihnen vereinbarten Alarmplan Maßnahmen ergreifen. Ebenso kann das tägliche Scharf-/Unscharf-Schalten der Anlage automatisch an die Notrufzentrale übertragen und dort protokolliert werden. Auch hier gilt: bleibt das Scharf- oder Unscharf-Schalten aus, obwohl es zu einer vereinbarten Zeit hätte erfolgen müssen, werden unsere Mitarbeiter je nach Absprache aktiv.

Nicht zuletzt dient der Kontakt zur Notrufzentrale der persönlichen Sicherheit der Hausbewohner. Ältere oder kranke Menschen können sich im Ernstfall über den „Medizinischen Notruf“ oder den „Seniorenruf“ bemerkbar machen. Und sollte tatsächlich einmal ein Einbrecher im Haus sein, während Sie etwa im oberen Stock schlafen, können Sie über einen stillen „Überfall-Alarm“ Hilfe holen, ohne dass die Täter Ihre Anwesenheit überhaupt bemerken.

(Mehr Details zur Notrufzentrale finden Sie, wenn Sie diesem Link folgen.)

Wie wird ein Alarmsystem geplant?

Eine Alarmanlage kann man nicht theoretisch am Schreibtisch planen, sondern nur vor Ort. Deshalb arbeiten unsere Experten schon in der Planungsphase eng mit Ihnen zusammen.

Die Auswahl und Anpassung der Komponenten eines Alarmsystems an die speziellen Verhältnisse eines Einsatzortes erfordert genaue Kenntnisse der unterschiedlichen Funktionen und technischen Daten aller Geräte. Dabei spielen viele Faktoren eine Rolle: die Auswahl der passenden Alarmzentrale, die richtige Sirene, das günstigste Notrufgerät, der ideale Aufstellungsort des zweckmäßigsten Sicherungsgerätes und so weiter. Örtliche Gegebenheiten werden dabei ebenso berücksichtigt wie Ihre persönlichen Gewohnheiten und Bedürfnisse.

Eine perfekte Entscheidung kann in allen Fällen nur ein Fachmann mit langjähriger Erfahrung treffen – nur er kann höchste Zuverlässigkeit bei einfachster Bedienung garantieren.

Fragen zu Scharpf-Funkalarmanlagen

Wie unterscheidet sich eine Funk-Alarmanlage von anderen Systemen?

Die Komponenten einer Funkalarmanlage sind die gleichen wie bei jeder anderen Einbruchmeldeanlage. Allerdings wird die Verbindung von den einzelnen Sensoren zur Alarmzentrale und auf Wunsch auch von der Zentrale zur Außensirene nicht mit Kabeln, sondern über codierte Funksender auf speziell reservierten, staatlich zugelassenen Frequenzen hergestellt.

Was sind die Vorteile einer drahtlosen Funkalarmanlage?

Ein Funkalarmsystem hat eine ganze Reihe von Vorteilen gegenüber einem kabelgebundenen System. Einer der größten liegt unmittelbar auf der Hand: die Installation einer verdrahteten Anlage bringt die Verlegung von vielen, oft mehreren hundert, Metern Kabel mit sich. Das kann bei nachträglichem Einbau sehr aufwendig sein und lange dauern.

Und nach einem Umzug oder Umbau geht alles wieder von vorne los. Das Gleiche gilt, falls die Anlage einmal erweitert werden soll: wieder sind neue Kabel zu verlegen, wieder verwandelt sich das Wohnzimmer in eine Baustelle.

Die einzigen Kabel, die eine Funkalarmanlage braucht, sind das Netzkabel der Alarmzentrale und das Telefonkabel des Notrufgerätes. Alle anderen Anschlüsse funktionieren über Funk – selbst die Verbindung von der Zentrale zur Außensirene kann drahtlos hergestellt werden.

Ist die Anlage einmal eingerichtet, kann man sie bequem mit einem Handsender ein- und ausschalten, und zwar im Umkreis von bis zu 100 Metern.

Was sind die Vorteile eines Handsenders?

Besitzer von Alarmsystemen, die mit einem Zahlencode ein- und ausgeschaltet werden, kennen das Spiel: man kommt abends nach Hause, schließt die Tür auf – und die Alarmanlage piepst los. Es bleiben dreißig Sekunden, um mit kalten Fingern den richtigen Code einzutippen. Bloß nicht vertippen, gleich geht die Sirene los...

Mit einem Funk-Handsender wird das System auf Knopfdruck scharf oder unscharf geschaltet. Bei der Ankunft schon vom Auto aus. Oder Sie schalten nachts vom Bett aus die Außenhautsicherung ein. Das ist bequem und sicher, denn die codierten Funksignale können nicht manipuliert werden.

Sollte tatsächlich einmal der Ernstfall passieren und Einbrecher sind im Haus (vielleicht hatten Sie die Anlage noch nicht eingeschaltet), können Sie mit einem Handsender manuell Alarm auslösen oder einen stillen Hilferuf an die Notrufzentrale schicken. Und zwar ohne quer durchs Haus zum Schalter der Alarmzentrale laufen zu müssen.

Was passiert, wenn ich den Funksender verliere?

Ein Funksender ist für Ihre Alarmanlage das, was ein Schlüssel für Ihre Haustür ist: geht er verloren, kann der Finder mit ihm die Anlage ausschalten. Sollte also ein Handsender verloren gehen, benachrichtigen Sie sofort unseren Kundendienst. Sie erhalten daraufhin kurzfristig einen neuen Sender, und ein Servicetechniker stellt Ihr gesamtes System umgehend auf einen neuen Code ein. Damit wird der alte Handsender vollkommen nutzlos. Er lässt keinerlei Rückschlüsse auf ihr System zu.

Sind Funksignale wirklich sicher?

Die Firma Scharpf baut seit einem Vierteljahrhundert Funkalarmsysteme. Uns ist in all diesen Jahren nicht ein einziger Fall bekannt geworden, in dem ein Funksignal einer unserer Anlagen erfolgreich sabotiert wurde. Im Gegenteil – Funksignale sind selbst für Profis sehr viel schwerer zu knacken, als etwa ein Kabel. Bei einem Test haben sich vor einigen Jahren sogar Experten der Kriminalpolizei an unseren Sicherungen die Zähne ausgebissen.

Wie sind die Signale codiert?

Jeder einzelne Kanal einer Funkalarm-Zentrale verfügt über einen eigenen Decoder-Baustein, der einen 14-bit Digitalcode generiert. Ein Teil dieses Codes ist werksseitig fest eingestellt, ein Teil wird bei der Montage festgelegt, und einen Teil können Sie frei wählen. Dieser Code wird bei jedem Schaltvorgang innerhalb einer genau spezifizierten Zeit mehrmals hintereinander gesendet. Nur wenn jedes einzelne Bit an der richtigen Stelle in der richtigen Reihenfolge innerhalb der vorgegebenen Zeit empfangen wird, kann das Funksignal verarbeitet werden. Ist nur einziges Bit falsch, stoppt der Decoder sofort die Zählung, bricht die Reihenfolge ab und wartet auf eine korrekte Funkübertragung des gesamten Codes.

Was ist mit Elektrosmog – können die Funkwellen schädlich sein?

Die Funksignale, mit denen eine drahtlose Alarmanlage arbeitet, sind physikalisch dasselbe wie ganz normale Radiowellen. Sie sind also vollkommen harmlos – solche Wellen umgeben uns sowieso immer, selbst in der freien Natur. Es ist mit Sicherheit sehr viel schädlicher, mit einem Handy zu telefonieren, als eine Funkalarmanlage im Haus zu haben.

Was passiert eigentlich bei einem Stromausfall?

Die einzigen Geräte, die von einem Stromausfall betroffen sind, sind die Alarmzentrale und Geräte, die mit ihr per Kabel verbunden sind (z.B. möglicherweise die Außensirene). Alle anderen Sensoren und Sender arbeiten mit Batterien.

Die Alarmzentrale ist mit einem eingebauten Notstrom-Akku ausgestattet, der über das Netzkabel immer geladen ist. Bei einem Stromausfall übernimmt dieser spezielle Akku die Stromversorgung der Anlage. Auf diese Weise ist die volle Funktion des Alarmsystems für bis zu 72 Stunden (also im Normalfall für ein Wochenende) auch ohne Netzversorgung gesichert.

Dieser Akkumulator hat eine Lebensdauer von ca. 5 bis 7 Jahren. Er sollte daher von einem Servicetechniker etwa alle fünf Jahre überprüft werden.

Wie hoch ist die Batterielebensdauer der Geräte?

Bewegungsmelder, Öffnungs- und Glasbruchsensoren arbeiten vollkommen netzunabhängig mit hochwertigen Lithium-Batterien, deren Lebensdauer etwa 2 Jahre beträgt. Wenn die Batterie-Leistung nachlässt, melden sich die Geräte rechtzeitig mit einem akustischen Warnsignal.

Ist die Scharpf-Funkalarmanlage leicht zu bedienen?

Scharpf-Funkalarmanlagen sind extrem einfach zu bedienen. Anlagen mit einem Schlüsselschloss werden ebenso leicht an- und ausgeschaltet wie man eine Tür auf- oder zuschließt: Schlüssel rechts – ein, Schlüssel links – aus. Bei Verwendung eines Handsenders gilt entsprechend: gelber Knopf – ein, grüner Knopf – aus. Der rote Knopf ist nur für den Notfall gedacht: mit ihm wird der manuelle Alarm ausgelöst.

Alle anderen Schalter und die farbigen Kontroll-Leuchten an der Frontseite der Alarmzentrale sind im Grunde genommen nur für Servicetechniker interessant. Sie zeigen den Betriebszustand und eventuelle Störungen an. Im täglichen Gebrauch der Anlage spielen sie keine Rolle.

Muß mein Haus völlig umgebaut werden?

Nein. Die einzelnen Komponenten einer Scharpf-Funkalarmanlage sind so vielseitig einsetzbar, dass erfahrene Sicherheitsberater für alle Gegebenheiten und Anforderungen eine optimale Lösung finden werden. Dabei spielen nicht zuletzt auch ästhetische Überlegungen eine Rolle – wer möchte schon mitten an einer weißen Wand ein Gerät haben? Auch hier zahlt sich die Flexibilität und Einfachheit drahtloser Sensoren aus – wo keine Kabel verlegt werden müssen, ist die Wahl des perfekten Standortes sehr viel einfacher.

Wie lange dauert der Einbau einer Funkalarmanlage?

Da für eine Funkalarmanlage keine Löcher gebohrt und keine Kabel aufwendig verlegt werden müssen, ist ihr Einbau schnell erledigt. Dadurch sparen Sie übrigens nicht nur Zeit und Aufwand, sondern auch Arbeitszeit.

Je nach Umfang der Funkalarmanlage dauern Anschluss, Einmessung und Inbetriebnahme mit gründlicher Einweisung aller Beteiligten etwa einen halben bis einen Tag – bei sehr großen, komplexen Anlagen auch einmal eineinhalb Tage oder mehr.

Was kostet eine Einbruchmeldeanlage alles in allem?

Die Kosten für ein Alarmsystem variieren natürlich sehr mit den individuellen Anforderungen. Eine einfache Anlage, etwa zur Schwerpunktsicherung eines kleinen Appartements, können Sie schon für ca. € 100,- im Monat leasen oder für ca. € 3.000,- kaufen. Die umfassende Sicherung eines großen Anwesens dagegen kann etwa € 10.000,- kosten (oder z.B. ca. € 250,- im Leasing). Darin enthalten sind mehrere Bewegungsmelder, zusätzliche Außenhautsicherung, Außensirene und Blitzlampe, Mehrbereichs- bzw. Teilscharfstellung und so weiter.

Prinzipiell gilt: die genauen Kosten für eine Alarmanlage kann nur ein Fachmann in genauer Kenntnis Ihrer individuellen Bedürfnisse vor Ort abschätzen. Aber ebenso grundsätzlich gilt die Lebensweisheit: die Anschaffung einer Alarmanlage ist immer preiswerter vor dem ersten Einbruch als danach!

Fragen zur Videoüberwachung

Wozu überhaupt Videoüberwachung?

Videoüberwachung ist in den letzten Jahren zu einem weit verbreiteten, allgemein anerkannten Instrument der Verbrechensbekämpfung geworden. Ob in Banken oder Flughäfen, an belebten Straßenkreuzungen, auf U-Bahnhöfen oder in Krankenhäusern – Kameras sorgen für mehr Sicherheit und retten oft genug sogar Leben. Im Kampf gegen Ladendiebstahl werden sie ebenso eingesetzt wie gegen betrügerische Mitarbeiter oder um die Gewalt an Schulen unter Kontrolle zu bekommen.

Mehr und mehr nutzen auch Privatleute die Vorteile einer Videoüberwachung. Das beginnt mit der Kamera an der Haustür, mit der ich nachschauen kann, wer gerade geklingelt hat. Im Zusammenspiel mit einer Einbruchmeldeanlage erhöht eine Videoanlage die Sicherheit aller Hausbewohner.

Aus welchen Komponenten besteht im Allgemeinen eine Videoüberwachungsanlage?

Normalerweise hat eine Videoüberwachungsanlage drei Bestandteile:

  1. eine oder mehrere Videokameras,
  2. einen Monitor zur Beobachtung der Kamerabilder und
  3. einen Videorekorder, der die Bilder aufzeichnet.

Prinzipiell könnte man auf den Rekorder zur Aufnahme zwar verzichten. Sein Einsatz zahlt sich aber im Ernstfall alleine schon zur Beweissicherung aus. Ein Langzeitrekorder kann über Tage, Wochen und sogar Monate hinweg automatisch aufzeichnen – auch ohne, dass ein Wachmann den Monitor beobachtet.

 

Was sollte beim Kauf eines Videoüberwachungssystems beachtet werden?

Wie bei jeder Investition gilt es auch bei der Anschaffung einer Videoüberwachungsanlage Kosten und Nutzen gegeneinander abzuwägen.
Es liegt auf der Hand, dass die Qualität und Zuverlässigkeit der Anlage den höchsten Stellenwert einnehmen. Andererseits darf man die Kosten für Installation und Wartung des Systems nicht aus den Augen verlieren. Der höhere Kaufpreis für eine Kamera mit drahtloser Bildübertragung z.B. wird oft durch den sehr viel günstigeren Einbau mehr als aufgewogen.

Grundsätzlich empfiehlt es sich, das Know-how eines angesehenen Herstellers und Errichters zu nutzen. Langjährige Erfahrung mit der Planung und Einrichtung von Überwachungsanlagen sind durch nichts zu ersetzen. Manchmal macht schon die richtige Platzierung einer einzigen Kamera den entscheidenden Unterschied!

Müssen Videokameras grundsätzlich verkabelt werden oder geht das auch mit Funk?

Wie die Alarmmeldungen eines Einbruchmeldesystems können auch Videosignale per Funk zum Monitor übertragen werden. Die Bildsignale werden von einem Hochfrequenz-Empfänger aufgenommen und an einen normalen Monitor weitergegeben. Die Reichweite des Senders hängt dabei von der Beschaffenheit der Wände und Decken ab, durch die gesendet wird. Die Vorteile einer solchen Funkübertragung sind die gleichen wie bei einer Alarmanlage: größtmögliche Flexibilität und Sicherheit ohne aufwendige Umbauten.

Können Kameras auch an einen normalen Fernseher angeschlossen werden?

Überwachungskameras arbeiten mit ganz normalen Videosignalen und den gleichen Anschlüssen wie jede andere Videokamera auch. Im Prinzip kann man sie also an jeden Fernseher anschließen, entweder direkt über einen AV-/Line-Eingang oder mit einem HF-Modulator.

Spezielle Überwachungsmonitore sind allerdings für ihren Einsatz optimiert: einerseits brauchen sie keine Fernsehempfangseinheit (Tuner), andererseits sind sie besonders zuverlässig und robust gebaut, meist in Metallgehäusen.

Wie funktioniert ein Langzeitrekorder?

Bei Film und Fernsehen wird die Illusion von Bewegung dadurch erzeugt, dass viele Bilder schnell hintereinander abgespielt werden. Ein Videorecorder zum Beispiel nimmt normalerweise 25 Bilder pro Sekunde auf. Auf ein handelsübliches E 180-Videoband passen etwa 540.000 Einzelbilder – also 3 Stunden Video in „Echtzeit“.

Auch ein Langzeitrecorder arbeitet mit handelsüblichen Videokassetten. Er nimmt aber weniger als die üblichen 25 Bilder pro Sekunde auf. Dadurch wirkt die Bewegung zwar weniger flüssig – aber für eine effektive Überwachung spielt das keine Rolle. Zeichnet ein Recorder also nur 10 Bilder pro Sekunde auf (also ein Bild alle 0,1 Sekunden), dann passen schon 12 Stunden auf ein E-180-Band; bei 2 Bildern pro Sekunde 72 Stunden. Das lässt sich steigern bis zur Aufnahme eines Bildes alle drei Minuten – dann genügt eine ganz normale drei-Stunden-Videokassette, um 13.500 Stunden lang Überwachungsbilder aufzuzeichnen. Das sind mehr als eineinhalb Jahre ohne Unterbrechung!

Sobald etwa durch einen Bewegungsmelder Alarm ausgelöst wird, schaltet der Langzeitrecorder automatisch auf „Echtzeitbetrieb“. Bei einem Einbruchs- oder Diebstahlversuch wird der Täter in voller Schönheit dokumentiert, bevor der Recorder nach einer vorher eingestellten Zeit automatisch in den „Dauerbetrieb“ zurückschaltet.

Wie können mehrere Kameras innerhalb eines Systems genutzt werden?

Im einfachsten Fall einer Überwachungsanlage ist eine Kamera an einen Monitor und einen Videorecorder angeschlossen. Das genügt aber meistens nicht. Es gibt verschiedene Geräte, mit denen man mehrere Kameras an den selben Monitor bzw. Videorecorder anschließen kann. Diese Geräte arbeiten mit drei grundsätzlich unterschiedlichen Verfahren:

1. Kamerawechsler zeigen die Bilder mehrerer Kameras nacheinander,

2. Quad-Compressoren unterteilen das Bild, so dass 4 Kameras gleichzeitig zu sehen sind, und

3. Multiplexer können bis zu 16 Kameras gleichzeitig in voller Bildgröße darstellen.

Was sind die Vor- und Nachteile eines Kamerawechslers?

Kamerawechsler schalten in einem einmal eingestellten Rhythmus von Kamera zu Kamera. Das ist eine sehr kostengünstige Lösung, die aber einen gravierenden Nachteil hat: nur das jeweils durchgeschaltete Bild ist zu sehen oder aufzunehmen. Alle anderen Kameras sind also jeweils „blind“. Die Zeit, bis eine bestimmte Kamera auf dem Monitor oder Recorder erscheint, wird dabei umso länger, je mehr Kameras angeschlossen sind und je länger jede einzelne Kamera auf Sendung ist.

Ein Beispiel: sind 8 Kameras angeschlossen und werden sie jeweils für 3 Sekunden geschaltet, so kann jede Kamera 21 Sekunden (die 7 anderen Kameras à 3 Sekunden) lang weder beobachten noch aufzeichnen.

Wie funktioniert ein Quad-Compressor?

Ein Quad-Compressor sendet bis zu 4 Kamerasignale gleichzeitig an einen Monitor und/oder Videorecorder, indem er das Bild viertelt. Allerdings ist damit jedes einzelne Kamerabild natürlich nur in geringerer Auflösung zu sehen: eben in einem Viertel der Originalqualität.

Wird jeder Kamera ein Bewegungsmelder beigegeben, kann der Quad-Compressor die Kamera, vor der eine Bewegung registriert wird, im Vollbild-Modus und damit in höchstmöglicher Qualität wiedergeben. Allerdings werden in diesem Fall – wie bei einem Kamerawechsler – die anderen Kameras ignoriert.

Was ist ein Multiplexer?

Ein Multiplexer ist ein Gerät, das bis zu 16 Kameras gleichzeitig auf einem Monitor darstellt. Die Aufzeichnung der Kamerabilder wird dabei mit dem Bildwechsel des Videorecorders synchronisiert. Sind also z.B. 8 Kameras an einen Multiplexer angeschlossen und wird alle 0,1 Sekunden ein Bild aufgenommen (12-Stunden-Modus des Langzeitrecorders), dann werden alle Kamerabilder innerhalb weniger als einer Sekunde aufgezeichnet.

Einen unschätzbaren Vorteil bieten Multiplexer bei der Wiedergabe: jede einzelne Kamera kann unabhängig als Vollbild abgerufen werden. Die Aufnahmen der anderen Kameras ignoriert das Gerät. Das erspart oft stundenlanges Suchen nach der richtigen Bandstelle!

In Scharpf-Multiplexern sind frei programmierbare digitale Bewegungsmelder integriert (sogenannte Grid-Sensoren), und jeder Kamera ist ein Alarm-Input zugeordnet. Damit wird im Ernstfall das Bild der betroffenen Kamera mit einer höheren Bilddichte aufgezeichnet. Über einen speziellen Alarmausgang können die Multiplexer darüber hinaus mit einem Alarmsystem gekoppelt werden.

Wir funktioniert die Videobild-Fernüberwachung?

Mit Hilfe eines Fernüberwachungssystems können Sie alle Kamerabilder einer Alarmanlage per Telefon auf einen Computerbildschirm übertragen. Dazu wählt ein Empfänger per Modem ein spezielles Sendegerät vor Ort an, das alle notwendigen Date abruft. So sind Sie immer informiert, was sich vor Ort abspielt – egal wo sie selbst gerade sind.

Und wenn ein Videobild-Fernübertragungssystem mit unserer Alarmzentrale verbunden ist, kann sich der Wachdienst im Notfall einen Überblick über die Lage verschaffen und noch flexibler reagieren.

Kann man zur Fernüberwachung auch das Internet nutzen?

Moderne Videomanagementsysteme ermöglichen den Fernzugriff via UMTS und Internet oder mobil per App von jedem Standort der Welt aus. Dabei können nicht nur die Bilder der Überwachungsanlage eingesehen werden, sondern auch die Videoüberwachungsanlage bedient werden.

 

 

Allgemeine Fragen zur Firma Scharpf

Was verbirgt sich eigentlich hinter dem Namen Scharpf Alarmsysteme?

Die Firma Scharpf Sicherheitstechnik ist seit über 30 Jahren eine der ersten Adressen für Funkalarmanlagen und Videoüberwachungssysteme in Deutschland. Mit unseren Produkten können wir eine umfassende Ausstattung im Sicherheitsbereich bieten, von einer einfachen Einbruchmeldeanlage für ein Appartement bis zur kompletten Sicherungs- und Überwachungslösung für ein ganzes Unternehmen. Für jedes Objekt können wir ein maßgeschneidertes, optimales System zusammenstellen – dank unserer jahrzehntelangen Erfahrung.

Schon im Jahre 1975 haben wir die erste drahtlose Einbruchmeldeanlage auf den Markt gebracht, und bis heute sind wir technologisch führend. Auch die Scharpf Videoüberwachungstechnik bietet ausgereifte, tausendfach bewährte Geräte auf höchstem Weltstandard.

Unsere Produktpalette wird ergänzt durch ein lückenloses Serviceangebot: In unserem Kundendienst stehen Ihnen hauseigene Techniker mit langjähriger Erfahrung jederzeit zur Verfügung – von Flensburg bis Garmisch-Partenkirchen. Und unsere Anlagen werden von eigens geschulten Fachberatern geplant und installiert. Vor Ort, bundesweit, nach Ihren individuellen Bedürfnissen und Anforderungen.

Was ist, wenn ich einmal die Hilfe der Serviceabteilung brauche?

Sollten Sie einmal Rat oder Hilfe brauchen, steht Ihnen unser hauseigener Kundendienst zur Verfügung. Unsere Servicemitarbeiter stehen Ihnen von 8 bis 17 Uhr persönlich zur Verfügung– Anfragen nehmen wir aber gerne rund um die Uhr entgegen.

Wir beschäftigen für unseren Service keine Subunternehmer, sondern nur geschulte Scharpf Techniker mit langjähriger Erfahrung, die Ihnen nach Absprache auch kurzfristig zur Verfügung stehen. Bitte wenden Sie sich zur Vereinbarung eines Termins an die

Scharpf Serviceabteilung Dreieich, Tel. 0 61 03 / 20 55 – 0 (24 Stunden)

Gibt es zu allen Geräten eine Bedienungsanleitung?

Zu allen Produkten liefern wir selbstverständlich einfache, in verständlichem Deutsch geschriebene Gebrauchsanleitungen. Zudem geben Ihnen unsere Experten bei der Installation einen detaillierten Überblick über die Anlage und beantworten dabei auch gerne Ihre Fragen.

Sollte Ihnen einmal eine Anleitung abhanden kommen, senden wir Ihnen gerne ein neues Exemplar zu.

Gibt es eigentlich Alternativen zum Barkauf einer Anlage?

Als Alternative zum Barkauf unserer Geräte bieten wir günstige Leasingangebote. Dabei leasen Sie die Anlage von uns während einer festen Laufzeit – üblicherweise sind das 54 Monate – zu einem festen monatlichen Preis. Nach Ablauf der Leasingzeit können Sie die Geräte zum verbleibenden Restwert kaufen.

Für genauere Informationen zu den Vorteilen unserer Leasingangebote folgen Sie bitte diesem Link.

Sind die Produkte CE-zertifiziert?

Alle Geräte, die die Firma Scharpf anbietet, sind mit dem europäischen Gütesiegel „CE“ zertifiziert.

 

Sicherheits Angebot

Sicherheitspaket PLUS
100% Sicherheit für 69,- €/Monat Funkalarmanlage mit Aufschaltung zur 24h-Notrufzentrale

Leasing Angebot

Lernen Sie unsere Leasingangebote für ein Scharpf-Alarmsystem kennen.

Kontakt

Unser Team in Dreieich / Frankfurt steht Ihnen gerne für alle Fragen rund um Ihre persönliche Sicherheit persönlich zur Verfügung. Scharpf - Ihr Partner für Sicherheitstechnik im Rhein-Main-Gebiet.

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